Monster – Wer ist das Monster?

Autor: Matt Shaw & Michael Bray | Titel: Monster
Verlag: Festa | Seiten: 288
Preis: Taschenbuch 12,99 € | eBook 4,99 €

„Monster“ ist als Band 38 in der Serie „Festa extrem“ erschienen. Die Bücher sind nur direkt beim Verlag erhältlich und ab 18 Jahren empfohlen. Von Matt Shaw habe ich bereits „Porno“ gelesen und war daher gespannt was hier geboten wird.

Klappentext

Andrew durfte nie ein normales Kind sein – denn sein Schicksal wurde bereits im Mutterleib besiegelt. 
Jetzt ist er ein blutgieriges Monster und versteckt sein Gesicht unter einer Maske verwesender Haut. Doch Andrew ist nicht das wahre Monster dieser Geschichte …

Inhalt

Christina arbeitet an einer Tankstelle, aber der Job langweilt sie. Sie ist absoluter Horrorfan und denkt sich teilweise aus Langeweile Stories über ihre Kunden aus. Ein älteres Ehepaar bekommt eine der Stories mit, damit nimmt das Unglück seinen Lauf…

Cover

Das Cover sieht gut aus. Das Bild ist passend gewählt zu einem Monster. Man fragt sich was die Person auf dem Gesicht trägt und warum sie so aussieht.

Bewertung

Shaw und Bray haben hier eine gemeinsame Arbeit vorgelegt in der man von Anfang an nicht so wirklich weiß, wer nun das titelgebende Monster ist. Die Story dreht sich um eine Familie mit einem erwachsenen, jedoch zurück gebliebenen Sohn. Die Frage nach dem Monster kommt immer wieder auf. Ist es der, der so aussieht, oder jemand, der handelt?

In diesen Konflikt wird man immer wieder gebracht so das man nicht weiß wen man aktuell als Monster sehen soll. Die Story der Familie wird in einigen Rückblenden erzählt und man bekommt die Hintergründe der Familie aufgezeigt. Dies macht jedoch dem Lesefluss keinen Abbruch, was leider immer wieder mal durch Rückblenden vorkommt.

Die gesamte Story wird auf mehrere Teile aufgeteilt, immer aus der Sicht von einer anderen Person. So kommt es teilweise vor, das man manche Szenen doppelt liest, aber aus einer anderen Perspektive. Mir gefallen diese unterschiedlichen Sichten, man sieht was die anderen Protagonisten denken.

Der Extrem-Faktor der normalerweise im Bereich der Gewalt liegt, ist in diesem Buch allerdings nicht so ausgeprägt wie bei vielen anderen extrem-Bänden die ich bisher gelesen habe. Das Extreme spielt sich hier eher im Kopf des Lesers ab sowie in den Handlungen von manchen Figuren des Romans. Das macht es aber nicht weniger lesenswert, auch wenn das Buch eher in die Reihe „Horror- und Thriller“ gepasst hätte. Einen Stern Abzug gibt es durch das meiner Meinung nach fehlende extreme.

Für Leser, die sich bisher noch nicht an die extrem-Reihe getraut haben, könnte „Monster“ jedoch ein guter Einstieg sein.

Fazit: Psychisch harte Geschichte mit leichten Gewaltspitzen um einen Sohn der nie gewollt war. Lesenswert!

Bewertung: 4/5 ★

Das Buch bekommt ihr nur bei Festa direkt.

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