Der beste Freund – oder auch nicht?

Autor: Roy Jacoby | Titel: Der beste Freund
Verlag: Independently published | Seiten: 242
Preis: Taschenbuch 9,99 € | eBook 0,99 €

„Der beste Freund“ habe ich von Roy Jacoby als Rezi-Exemplar erhalten. Vielen Danke noch einmal für das Buch! Wie er sich mit seinem Erstling schlägt, lest ihr hier.

Klappentext

Was würdest du tun, wenn du deinen besten Freund bei einem Mord beobachtest? Ihn zur Rede stellen? Zur Polizei gehen? Oder an deinem Verstand zweifeln? Diesen Fragen muss sich Rick Ender stellen, als er Zeuge wird, wie sein bester Freund Sebastian eine Frau in seiner eigenen Küche tötet. Am nächsten Tag zeugt nichts vom brutalen Mord, als wäre die grauenhafte Szene einem Albtraum entsprungen. Seine letzte Rettung ist der Gang zu einer Psychologin. Doch nach der ersten Therapiesitzung überschlagen sich die Ereignisse und er wird in einen Strudel aus Gewalt und Lügen gerissen. Sein Leben gerät in Gefahr und Rick muss sich seiner Vergangenheit stellen. Wird die Wahrheit ihn retten?

Inhalt

Nach einer ausschweifenden Party kommen Rick und Sebastian nach Hause. Rick liegt im Bett, und beobachtet während eines nächtlichen Toilettenganges wie Sebastian einer Frau die Kehle aufschlitzt, am nächsten Morgens findet er aber keine Spuren… und zweifelt an seinem Verstand.

Cover

Das Cover des Buches ist schlicht und einfach. Die Farbe Gelb fällt natürlich sehr auf, was es aber auch nicht schlecht macht. Nur das Krokodil macht sich komisch auf den ersten Blick, aber nach dem Lesen ist es passend.

Bewertung

Roy Jacoby hat sein Buch „Der beste Freund“ am 4. März 2019 veröffentlicht und stellt uns auf der Rückseite schon die Frage um die es sich im ganzen Buch dreht. „Was würdest du tun wenn?“

Der Schreibstil von Roy Jacoby gefällt mir persönlich sehr gut, man wird direkt in die Psyche von Rick eingeführt, man erfährt wie er denkt und was ihm alles durch den Kopf geht, ebenso warum er sich so verhält. Leider werden im Verlauf der Story einige Dinge nicht ganz klar, so das man sich an einigen Stellen fragt warum ist das hier so passiert? Da hätte ich mir im Nachhinein gewünscht das eine Erklärung zum Geschehen kommt.

Die Story an sich ist in sich geschlossen, und findet auch einen guten Abschluss, den ich so nicht erwartet hätte. Zu 100% überzeugt bin ich von der Auflösung allerdings nicht, da man mit aktuellen Methoden doch definitive Ergebnisse bekommen würde, aber das tut dem Thrill in „Der beste Freund“ keinen Abbruch und macht es nicht schlechter!

Die Charaktere im Buch an sich sind alle sehr eigen, haben eine ganze eigene Art an sich, und wie sie untereinander agieren und voneinander abhängig sind wird auch erst im Laufe des Buches klar. Das ist sehr gut gelungen den Leser hier in die Irre zu führen und es spannend zu halten.

Alles in allem kann ich das Debüt von Roy Jacoby als gelungen und lesenswert bezeichnen. Wenn ihr einen Psychothriller lesen möchtet, der vom Schreibstil mal ganz anders ist als man es kennt, und euch auf die „Ich-Perspektive“ einlassen könnt, solltet ihr dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben und ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Aufgrund der kleinen Kritiken die ich für mich sehe kann ich leider nur 4 Sterne vergeben, aber die Punkte werden bestimmt im nächsten Buch ausgemerzt werden

Fazit: Beeindruckendes Debüt, aber mit Luft nach oben für die nächsten Bücher.

Bewertung: 4/5 ★

Das Buch bekommt ihr nur bei amazon, da es im Direktvertrieb erschienen ist.

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