Dead Mountain – Alpen-Zombies

Autoren: Stefan Barth | Titel: Dead Mountain
Verlag: Independently published | Seiten: 304
Preis: Paperback 9,99 € | eBook 2,99 €

Stefan Barth ist ein im Ruhrgebiet beheimateter Drehbuchautor (Deutsche Filme und Serien) und Autor von verschiedenen Romanen. „Dead Mountain“ habe ich Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks erhalten, da mich das Thema mit Zombies natürlich gereizt hat.

Mehr Informationen über die Arbeit von Stephan bekommt ihr auf www.stefan-barth.works.

Klappentext

Du bist fünfzehn. Doch statt Partys und erster Liebe kämpfst du ums Überleben. Die Toten haben begonnen, die Lebenden zu fressen. Der einzige Mensch, den du noch hast, ist dein jüngerer Bruder. Ihr habt den Winter in der Sicherheit der Alpen verbracht. Aber jetzt kommt der Frühling, und mit der Schneeschmelze erscheinen die Toten in den Bergen. Wie lange könnt ihr hier oben allein noch durchhalten? Dann trefft ihr Ralf. Ein Mann. Einer, der wie ihr miterleben musste, wie die Welt in Blut und Eingeweiden versank. Endlich wieder ein Erwachsener in eurem Leben. Jetzt wird alles besser. Oder?

Inhalt

Henni und Fabio sind alleine. Nachdem die Welt von einer Zombiewelle überrollt wurde und nur noch schlurfende, nach frischem Menschenfleisch gierende Gestalten die Umgebung bevölkern, sind die 2 Teens hoch oben in den Bergen im Haus der Eltern und trotzen den Gefahren dort draußen.
Nach Monaten die sie zu zweit durchgestanden haben steht plötzlich wieder ein Erwachsener Mann in ihrem Leben, den sie mit offenen Armen aufnehmen, doch wird dadurch wirklich alles erträglicher und „normaler“ in der apokalyptischen Zombiewelt?

Cover

Das Cover von Dead Mountain passt nach dem Lesen des Buches wie die Faust aufs Auge. Die 2 Personen kann man direkt identifizieren und auch das Bergpanorama passt perfekt zum Setting des Romans. Die kleinen Details wie die Augen in Wolkenform passen sehr gut zu dem düsteren Titelbild.

Bewertung

„Dead Mountain“ ist der vierte Roman von Stefan Barth, wieder eine ganz andere Richtung als die bisherigen die erschienen sind. Dieses mal hat er sich dem Thema Horror und Zombies, allerdings mit Kindern als Hauptprotagonisten entschieden. Das ist mal etwas anderes als die normalen Zombie-Bücher die man so liest, in denen es doch immer um Erwachsene geht, die in einer Welt voller Zombies versuchen zu überleben.

Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut lesbar, und man merkt das der Autor deutscher ist, da er einige „Slang-Ausdrücke“ verwendet die man in übersetzten Werken so nicht finden wird. Das macht die ganze Geschichte aber interessanter und man kann sich gut in die Kids hineinversetzen. Das Lesen macht echt Spaß.

Die Geschichte an sich ist auch packend, man kann alles gut nachvollziehen und würde wahrscheinlich ähnlich handeln sofern man sich in der Situation befindet alleine mit dem kleinen Bruder in der Apokalypse zu überleben. Die Story ist sehr flüssig geschrieben und folgt einem roten Faden so das man das Buch sehr schnell lesen kann und nicht immer von einem Handlungsstrang zu einem anderen springt. Man erahnt schon so langsam nach dem Auftauchen des Erwachsenen das irgendwas nicht ganz koscher ist, was sich zum Ende des Buches auch sehr böse bestätigt, und den Leser mit einem Cliffhanger der nach einem zweiten Teil schreit zurücklässt.

Die Charaktere werden auch immer mal wieder in Rückblenden mehr und mehr vorgestellt, wie es vor der Apokalypse war. Das stört aber in keinster Weise und verschafft nur mehr Verständnis für die Zwei und wie sie handeln und miteinander umgehen.

Ich kann euch die Geschichte empfehlen wenn ihr offen für ein Setting mit Kindern seid. Ein wenig Gewalt ist in einem Zombie-Buch natürlich immer vorhanden, aber nicht übermäßig viel. Ich denke die Empfehlung ab 16 ist vollkommen in Ordnung, und das kann ich nur unterschreiben.

Fazit: Gute Zombiestory, mit kleinen Härten und einem gemeinen Cliffhanger am Ende. Teil 2 sollte folgen!

Bewertung: 5/5 ★

Das Buch bekommt ihr nur direkt bei amazon da Stefan Barth es als Selfpublisher vertreibt.

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