„Puppenhaus“ – Das private Wachsfiguren-Kabinett

Autor: Tim Miller | Titel: Puppenhaus
Verlag: Festa | Seiten: 126
Preis: 12,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

„Puppenhaus“ von Tim Miller also. Erschienen in als Band 37 in der extrem-Reihe aus dem Festa-Verlag. Ich habe ja schon Bücher von ihm gelesen, die mir auch echt gut gefallen haben. Ob das neueste Werk von ihm dort mithalten kann?

Klappentext

Die Frauen haben Ernie Lester nie gemocht … Aber er sie.
Sehr sogar.

Zuerst wäscht er sie. Er möchte, dass sie gepflegt sind von Kopf bis Fuß. Wenn er fertig ist, missbraucht er sie und setzt sie danach an einen Tisch zu den anderen Frauen in sein Puppenhaus …

The Horror Nation: »Tim Miller weiß, was seine Leser wollen, und er verwöhnt sie mit kranken, blutigen Storys. Miller wird sicher ein Kult-Autor!«

Inhalt

Jodi arbeitet in einem Handyladen. Sie ist in den 30ern, hübsch, und Single. Von ihrem Boss wird sie dauerhaft angemacht und angestarrt, was ihr sehr unangenehm ist. Dann kommt nach einem Streit zwischen den beiden ein Kunde in den Laden, der Jodi sehr imponiert und ihr ein Jobangebot macht. Dieser Kunde heißt Ernie Lester…

Cover

Das Cover zeigt wie es aussieht eine Wachspuppe mit einem menschlichen Inhalt. Der Titel des Buches ist ja Puppenhaus, was vieles bedeuten kann. Puppen können groß, klein, dick, dünn, und wie auch immer sein.

Bewertung

Tim Miller steht bei mir eigentlich für guten, schnellen und brutalen Extrem-Horror mit bisher guten Ideen und Stories. Puppenhaus kann da leider nicht mithalten. Die Idee, Frauen als Puppen zu halten, ist zwar gut, auch gut geschildert wie es gemacht wird, aber für mich unausgegoren was dort passiert. Die Charaktere in dieser Story sind nur Abziehbildchen, man kann sich mit keinen so richtig identifizieren, was in einem Roman dieser Art aber auch normalerweise nicht so wichtig ist.

Trotz der Idee kann der Roman irgendwie nicht zünden. Es fehlt das, was ich von Tim Miller erwarte, das es einfach eine grobe Schlachtplatte wird, das extreme ist nur in Ansätzen im Bereich Gewalt enthalten und zeigt sich nur in ganz wenigen Szenen des Buches. Trotz allem ist der Roman nicht für Kinder geeignet. Puppenhaus wäre meiner Meinung nach besser als „normaler“ Thriller geeignet gewesen. Hier hätte man die Möglichkeit gehabt die Charaktere auszuarbeiten und die Story richtig auszuführen.

Tim Miller kann es eigentlich, hier sind aber nur 3 Sterne drin, einer zusätzlich für die coole Idee. Ich kann nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, für jemanden der bisher noch nichts mit Extrem-Horror zu tun hatte aber vielleicht der richtige Einstieg da das Buch nicht all zu hart ist.

Fazit: Interessante Idee, die aber nicht zünden will.

Bewertung: 
Den Thriller bekommt ihr nur direkt bei Festa.

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