Pillowface – Der Kopfkissenkiller

Autor: Kristopher Rufty | Titel: Pillowface
Verlag: Festa | Seiten: 448
Preis: Print 14,99 | eBook 4,99 €

Pillowface ist die neuste Veröffentlichung von Festa in der Reihe Horror und Thriller, erschienen als Nummer 137. Dieses Buch ist das zweite, das bei Festa erscheint. Das erste Buch habe ich leider selbst noch nicht lesen können.

Klappentext

Ein Junge wird der Freund eines Serienkillers.

Der zwölfjährige Joel Olsen hat keine Freunde. Er lebt in seiner eigenen Welt und liebt besonders Horrorfilme.
Zu Beginn der Sommerferien findet Joel im Hinterhof einen schwer verletzten Mann, der sein Gesicht unter einem Kissenbezug verbirgt.
Als Joel ihm hilft, entsteht eine unerwartete Freundschaft. Der Maskierte ist der Inbegriff all dessen, was Joel so liebt: Ein Slasher-Killer aus Fleisch und Blut!

Völlig irre und brutal. Fans von Richard Laymon werden begeistert sein.

Inhalt

Haley und Joel haben ihre Eltern verloren vor ein paar Monaten. Die beiden Geschwister leben nun alleine unter einem Dach und versuchen irgendwie mit dem Geschehenen klar zu kommen. Haley arbeitet, und Joel hat Sommerferien und verbringt die Zeit zu Hause. Eines Tages findet er im Hof einen blutverschmierten Mann mit einer Maske auf. Er hilft ihm seine Verletzungen zu verarzten, und bietet ihm ein Bett im Keller an. Er freundet sich mit dem Mann an, und stellt fest, das er ein Killer ist, der genau wie seine Film-Lieblinge die Menschen „um die Ecke bringt“ und lässt sich in seinen Sog der Gewalt hinein ziehen…

Cover

Auf dem Cover sieht man nur zwei Hände, die ein großes Messer halten und bereit sind zum zustechen. Das Cover ist für mich sehr gelungen, es zeigt nicht zuviel, und nicht zuwenig. Thriller-Fans werden hier bestimmt bedenkenlos zugreifen.

Bewertung

Das Buch beginnt direkt mit der Vorstellung von Pillowface, was er so tut und wie er es tut. Ein wenig Gewalt am Anfang eines Thrillers der von einem Serienkilller/Slasher handelt sollte da dann doch wenig störend wirken. Man lernt auch recht schnell die anderen Protagonisten des Buches kennen, Joel und seine größere Schwester Hailey, die irgendwie versucht ein Mutterersatz für Joel zu sein. Die weiteren Charaktere die vorkommen sind ebenso gut mit kleineren Ausnahmen. Kanonenfutter braucht man halt nicht allzu groß vorstellen. Alles in allem sind die Charaktere in Pillowface klasse, jeder von ihnen ist in sich schlüssig und handelt meistens nachvollziehbar.

 Es werden 2 verschiedene Storylines erzählt. Einmal was Joel mit seinem neuen Freund so widerfährt und was Hailey erlebt wenn sie nicht zu Hause ist. Das beides irgendwann zusammen führt ist von vornherein klar. Das macht es aber auch spannend, da man absolut nicht abschätzen kann was man nun zu erwarten hat. 

Teilweise hätte die Story für mich etwas schneller voran schreiten können, aber da ist schon Kritik auf hohem Niveau. Mir persönlich fällt ansonsten nichts direkt ins Auge, das für mich nicht passt. Ich kann von daher fast eine uneingeschränkte Leseempfehlung abgeben.

Kristopher Rufty legt hier einen Psychothriller mit einigen Gewaltspitzen vor, die aber nicht zu extrem sind. Da sind Festa-Leser doch schon einige mehr gewohnt. Mir hat der Roman gut gefallen, mit dem Ende hätte ich auch so nicht gerechnet wie es passiert ist. Der Roman zeigt, wir kaputt die Psyche von manchen Menschen sein kann. Warum das so ist, will ich aber nicht vorweg nehmen, sonst würde ich spoilern.

Fazit: Gelungenes Buch für Thriller-Freunde mit tollen Charakteren und einem überraschenden Ende.

Bewertung:

Das Buch gibt es bei Festa direkt und den üblichen Händlern.

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