Blutige Felder – Die Suche nach den Mädchen

Autor: Tim Miller | Titel: Blutige Felder
Verlag: Festa | Seiten: 144
Preis: Taschenbuch 12,99 € | eBook 4,99 €

Mal wieder ein Tim Miller. Neue Bücher von ihm sind immer eine feine Sache, leider auch sehr kurz. Erschienen ist „Blutige Felder“ als Nummer 44 in der „Festa extrem“-Reihe. Ich habe schon einige von ihm gelesen, und alle waren sehr gute, extreme Unterhaltung. Ob das neueste Werk wieder das halten kann was es verspricht?

Klappentext

Hätte Bronson Sinclair doch bloß nie versucht, diese Mädchen zu finden, dann würde er jetzt nicht an ein Kreuz genagelt in Flammen aufgehen.

Manchmal ist es besser, die Wahrheit nicht zu kennen. Sie kann zur Hölle auf Erden werden.

Inhalt

Eine Truppe an Dokumentarfilmern bricht auf, um ein paar verschwundene Mädchen zu finden.

Sie sind eingeladen bei einer Glaubensgemeinschaft dort eine Doku über deren Art zu leben zu drehen. Doch dort geht der Horror erst los.

Cover

Das brennende Kreuz das im Klappentext erwähnt wird, findet man auf dem Cover wieder, das passt natürlich. Für ein extrem-Buch ein cooles Cover das sich gut sehen lassen kann.

Bewertung

Die Romane von Tim Miller sind immer sehr kurz, aber deswegen nicht weniger hart und haben absolut ihre Berechtigung im Extrem-Horror zu erscheinen und diesen Namen zu tragen. Das neueste Werk „Blutige Felder“ ist keine Ausnahme davon.

Die Story an sich fängt langsam und gemütlich an, man kann sich kaum vorstellen das dort, in der Idylle der Einöde irgendetwas passiert, doch Miller wäre nicht Miller wenn es nicht kurze Zeit später zur Sache gehen würde. Die Dokumentarfilmer erleiden was keiner erleiden sollte. Man darf natürlich keine wahnsinnig tiefgehende Story erwarten, aber das wird auch keiner der bereits etwas von diesem Autor gelesen hat.

Die Charaktere sind teils sympathisch, und teils einfach nur fies dargestellt, man lernt sie aber auch nicht alle richtig kennen aufgrund der Kürze des Buches. Das stellt natürlich kein Manko dar, da man sich von den meisten sowieso recht schnell wieder verabschieden muß.

Wie man Miller kennt stellt er die Szenen sehr bildhaft (und somit schmerzhaft dar), man kann einfach nur mit den Protagonisten mitleiden und fragt sich ein ums andere mal wie er auf diese Ideen kommt. Der Gewaltgrad ist natürlich wieder sehr hoch, auch wenn das Buch nur 144 Seiten besitzt.

Das Buch ist für mich eine eindeutige Lese-Empfehlung im Bereich extrem-Horror. Die Gewaltspitzen die gesetzt werden sind schon hart, und teilweise im Bereich das sich einigen der Magen umdrehen wird, aber genau das ist es was ich von dem Autor erwarte. Ich habe das Buch mal eben auf einen gelesen weil ich einfach nur wissen wollte wie es ausgeht.

Fazit: Typischer Miller. Extrem-Horror vom Feinsten!

Bewertung: 5/5 ★

Das Buch bekommt ihr nur bei Festa direkt.

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