Eine Nacht in der Hölle / Sein Schmerz – Extreme Snacks

 

Autor: Nate Southard + Wrath James White | Titel: Eine Nacht in der Hölle + Sein Schmerz
Verlag: Festa | Seiten: 96+128
Preis: 12,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

In dieser bereits älteren Ausgabe aus der Festa-Extrem-Reihe findet man 2 Novellen von unterschiedlichen Autoren. Quasi extrem-Snacks für zwischendurch.

Klappentext

Eine Nacht in der Hölle – Nate Southards moderner Hardcore-Horror-Klassiker.

Dillon ist ein beliebter Footballspieler auf der High School. Zumindest war er es bis zu dieser Nacht … Denn nun sitzt er geknebelt und an einen Stuhl gefesselt in der Dunkelheit.
Seine Kollegen haben ihn sich geschnappt. Sie können es nicht fassen, dass sie eine »Schwuchtel« im Team haben. Diese Schande wollen sie tilgen. Deshalb haben sie auch Randy entführt, Dillons Geliebten.
Was mit Demütigungen beginnt, endet in einer blutigen Nacht in der Hölle …

Sein Schmerz  – Wrath James White schrieb eine Novelle voller Sadismus, Lust und transzendentalem Splatter.

Das Leben ist ein einziger Schmerz … zumindest für Jason.

Jason wurde mit einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems geboren. Jede Empfindung bringt Schmerz. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch – sogar jeder Atemzug verursacht qualvolles Leiden. Vollgepumpt mit Betäubungsmitteln vegetiert Jason viele Jahre in einem Raum mit gepolsterten Wänden vor sich hin. Schmerz ist alles, was er von der Welt kennt.

Bis der Yogi Arjunda eintrifft. Er behauptet, Jason helfen zu können. Und tatsächlich verändert sich Jason durch die Behandlung – denn nun will er seinen Schmerz teilen …

Inhalt

Dillon ist Runnig Back, ein Top-Sportler, er hat alles was er als Schüler nur haben kann, doch er hat ein schwerwiegendes Geheimnis. Er ist nicht die Norm was seine Sexualität angeht. Er steht auf sein eigenes Geschlecht, und das kommt in seinem Team nicht gut an….
Jason ist 17, er kennt sein ganzes Leben nichts anderes als Schmerz durch jegliche Berührung, jegliches Wort, Licht, eigentlich alles was wir kennen bereitet ihm unerträgliche Schmerzen. Doch dann lernt seine Mutter Yogi Arjunda durch das TV kennen und sie erkennt die Möglichkeit ihrem Sohn endlich zu einem normalen Leben zu verhelfen…

Cover

Man hat ein Wendecover. Auf beiden Covern sieht man relativ passende Motive, die nachdem man die Storys gelesen hat auch auch sehr gut sein. Das Cover zu eine Nacht in der Hölle ist okay, könnte aber besser gewählt sein. Das Cover zu Sein Schmerz passt sehr gut, die Person scheint sich vor allem zu fürchten was auf dem Bild zu sehen ist außer ihr. Zu einem Klappentext passen können sie nicht, da dieser Doppelband keinen Klappentext besitzt.

Bewertung

Die Storys kann man nicht zusammenhängend bewerten, da sie komplett unterschiedlich sind.

Eine Nacht in der Hölle: Nate Southard hat hier eine Rape’n’Revenge Story auf das allernötigste reduziert. Es gibt keine große Einleitung und keine Einführung der Charaktere oder ähnliches. Er greift direkt in die Vollen, auch was die Gewalt in der Novelle angeht. Für mich solide Kost, aber keine große Überraschung. Kann man recht gut als Einsteiger in die Welt des Extrem-Horrors nutzen.

Sein Schmerz: Wrath James White hat hier eine kurze, aber dennoch wieder böse Geschichte zu Papier gebracht. Der Hauptcharakter tut einem von Anfang an leid, da er nur Schmerzen empfindet durch die angeborene Nervenkrankheit. Seine Eltern werden als ambivalentes Pärchen dargestellt, seine Mutter will alles zur Heilung tun, versucht alles was nur möglich ist. Sein Vater ist das komplette Gegenteil, er würde seinen Sohn am liebsten erlösen aber kommt gegen seine Frau nicht an.
So kommt es dazu das die Mutter im TV eine Sendung mit einem Yogi verfolgt der angeblich alle Schmerzen heilen kann. (Ja, man kann alles glauben was in Talk-Shows passiert…) Der Yogi kommt dann auch, weil er in Jason eine Herausforderung sieht. Nach und nach vertraut Jason ihm, sein Schmerz wird besser, doch dann fängt der Sturm der Gewalt an. Jason will seinen Schmerz teilen und lässt andere leiden. Hier kommt dann doch das böse an der Story zu Tage und man sieht die Klasse von White.
Er weiß es wie immer eine gute Story, mit glaubhaften Charakteren und die für die Extrem-Reihe übliche Gewalt zu einer interessanten Story zu formen.

Fazit: Kleine Extrem-Snacks für zwischendurch. Schnell auf den Punkt gebracht. Lesenswert.

Bewertung: 
Das Buch bekommt ihr nur direkt bei Festa.

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