„Des Teufels Gebetbuch“ – Spielen wir Supérieur, der Einsatz ist ihr Leben.

  

Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror: Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Dies ist mein erstes Buch von Markus Heitz, und ich wusste nicht, was mich erwartet im Vorhinein. Ich hatte von Freunden immer mal den Tipp bekommen doch mal etwas von ihm zu lesen (Die Zwerge zum Beispiel) hatte bisher aber leider noch nie die Gelegenheit dazu. Die Leserunde bei „Was liest du“ war dann die Gelegenheit für mich den Autor kennen zu lernen.

Der Klappentext hörte sich sehr interessant an für mich. Markus Heitz hat hier ein eigenes Kartenspiel geschaffen um das es sich in dem Buch dreht, Supérieur, ein Spiel um den Tod nach den klassischen Regeln.
Im 18. Jahrhundert wurde ein Kartenspiel vom Teufel geschaffen, das die ganze Welt ins Chaos stürzen kann, wenn es zusammen ist. Die einzelnen Karten sind über die ganze Welt verteilt und werden von einem Sammler namens Gillot gesucht und zu einer Restauratorin gebracht, die die Karten mit Hilfe von „Energie“ wieder herstellt und in den Ursprungszustand bringt, in dem sie gedruckt wurden. Die Jagd nach den Karten geht über die gesamte Welt und ist mit vielen Toten verbunden, die durch die Karten ihr Leben verlieren.
Markus Heitz schildert in vielen Einzelheiten die verschiedene Stationen der Jagd nach den verlorenen Karten, die teilweise auch sehr hart ausfällt, da die Karten den Besitzer (oder auch Beschützer) im Negativen beeinflussen und ihn Dinge tun lassen, die nicht richtig sind und nur der Karte dienen.
Die 2 Hauptprotagonisten Huyn und Tadeus versuchen das Kartenspiel zu komplettieren und zu vernichten. Nur spielen beide mit offenen Karten und versuchen Sie dies wirklich? Die Jagd gestaltet sich spannend und wird auf vielen Schauplätzen ausgetragen die blutig enden.
Markus Heitz hat mich zum Großteil überzeugt mit seinem Buch, es fielen mir nur ein paar Kleinigkeiten auf, die für mich nicht ins Gesamtbild des Buches passen. Bis zum Finale ist es für mich stimmig und wer nun was vorhat wird nicht klar. Das Finale finde ich recht gelungen, erst dann wird klar, wer hinter allem steckt und was geplant ist. Was mit dem Kartenspiel am Ende geschieht finde ich zu kurz geschildert, es ist im Gegensatz zum Rest des Buches recht kurz geschildert und schnell vorbei.
Im Großen und Ganzen kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen wenn man auf „Urban Fantasy“ steht und Kartenspielen nicht ganz abgeneigt ist.
Eine Runde Supérieur werden wir bestimmt auch mal bei Gelegenheit spielen, aber natürlich nicht nach den klassischen Regeln.

Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Buch von Heitz lesen bei Gelegenheit.

Bewertung: 
Bewertung:

Das Buch bekommt ihr bei genialokal.de.

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